Besondere Ehrung im Laufe der 2. VCC-Prunksitzung 2018

Am Sa., 20.01.18 startete der VCC durch zur 2. Prunksitzung.Zusätzlich zu den Darbietungen aus den eigenen Reihen glänzten die Gäste der Windshemia Bad Windsheim mit dem Schautanz„Krieger des Lichts“. Auch „Lupper + Babbo“ schauten beim VCC vorbei um ein Zwiegespräch „forever“ zu führen und die Lachmuskeln der Zuschauer zu trainieren.
Einer der Höhepunkte an diesem Abend war ganz gewiss die Ehrung eines Urgesteins des VCC, nämlich unseres Büttenredners „Rudi Zott“. Seine Karriere im VCC begann 1967 im Spielmannszug desVCC (1967-1978). Musikalisch ging es weiter im Faschingschor (1979-1987) und im Alleingang mit selbstgeschriebenen Büttenreden (seit 1982). Weit über die Grenzen Veitshöchheims bekannt als„Mee-Käth“ und heute als „Rudi mit dem Schuhkarton“. Selbst als „Fahrkartenkontrolleur“ betätigte er sich, zwickte Karten in der Live-Sendung (1999) „Fastnacht in Franken“ und erwischte so manchen politischen Sündenbock. Doch das war lange noch nicht alles. 2000 – 2006 fungierte er als 1. Sitzungspräsident und 2006 – 2010 als 2. Sitzungspräsident. Diese vorbildliche Treue zu seinem VCC nahm das Präsidium zum Anlass, um „Rudi Zott“ den VCC-Ehrenorden Nr. 9 zu verleihen. 2. Sitzungspräsident Andreas Röhm verlas und überreichte die vom 1. Clubpräsidenten Elmar Knorz am 20.01.2018 ausgestellte und unterzeichnete Urkunde zum Ehrenorden Nr. 9. Lieber Rudi, wir, das Präsidium, allen voran 1. Clubpräsident Elmar Knorz sagen noch einmal vielen Dank für dein Arrangement und „Herzlichen Glückwunsch“ für die würdige Auszeichnung. Nach ausgiebigem Feiern bis in die Morgenstunden ging es am Nachmittag, den 21.01.2018 sofort weiter. An diesem Sonntag begrüßte der VCC - Prinz Kilian I und Prinzessin Julia I von den FG Kracken blitzen Gossmannsdorf. Als Augenschmaus mitgebrachthaben diese einen Showtanz mit dem Motto „African Voodoo- im Bann des große Meisters“. Die Stimmung brodelte und die Gäste aus Nah und Fern jubelten vor Begeisterung. An dieser Stelle ein „Herzliches Dankeschön“ an alle Mit wirkenden vor und hinter den Kulissen. Wir sind stolz auf Euch und Euretolle Leistung – macht weiter so.

In Veitshöchheim und beim VCC ist stets was los


Produktionsleiterin Dr. Kathrin Degmair war wahrlich erfreut darüber, dass der BR Bürgermeister Jürgen Götz mit seiner Frau Julia in die Sitzung „Fastnacht in Franken“ integrieren konnte. Jürgen Götz, der wie seine gesamte Familie sehr musikalisch ist, musiziert bereits seit vielen Jahren. So ließ er verlauten, dass es für ihn eine „Ehre und Freude ist, bei der Eröffnung dabei zu sein, um die Pavel Sandorf Big Band zu unterstützen“. Auch wir, der VCC, sind stolz auf unser langjähriges VCC-Mitglied und Ehrensenator Jürgen Götz. Gemeinsam mit dem Musikverein heizte er auch in den VCC-Sitzungen die Stimmung an und animierte die Gäste zum Schunkeln und Mitsingen.
Doch wie soll es denn auch anders sein, denn wie er einst sagte: „Ihm ist das Faschingstreiben mit in die Wiege gelegt worden, da seine Mutter ebenfalls in der Garde des VCC tanzte und er damals schon im Mutterleib mitgehüpft ist“. Lieber Jürgen, liebe Julia, Eurer Auftritt in „Fastnacht in Franken“ war „Spitze“.

Auch unsere Aktiven aus den Reihen der Garden, Tanzmariechen, Männerballett, Büttenredner und Elferräte sind noch voll im Faschingsfieber und verzaubern bei zahlreichen Auswärts-Auftritten die Gäste. Gefräßige Raupen, die sich zu wunderschönen Schmetterlingen (BG) entwickelten, aufmüpfige und streitsüchtige Rocker und harmoniesüchtige Boy-Groups (MB), die am Ende zusammenfinden, eroberten so manche Bühne. Das Männerballett und die VCC-Hupfdohlen- Omi, die sich wild durchs Fernsehprogramm durchknipst, bis endlich etwas Passendes für sie dabei ist, mit ihrer Meute, begeisterten bei verschiedenen Weiberfaschingsveranstaltungen die Narrenschar.

Der wildgewordene Indianerstamm (WG) und unsere Tanzmariechen sowie der pubertierende „Jan mit Mutter Carmen“ beglückten so manches Seniorenherz beim Seniorenfasching im Kilianeum und im Rotkreuzaltenheim. Dies und noch viel mehr Unternehmungen waren zu verbuchen. So machten sich u.a. die VCC-Hexen am So.,
04.02.18 auf, um passend zum Wetter als Schneemänner beim Retzbacher Faschingsumzug mitzulaufen.
Und nun geht es auf in die Endrunde der verrückten 5. Jahreszeit. Denn es stehen noch zahlreiche Umzüge, Auftritte ect. an. Wir wünschen allen ein gutes Durchhaltevermögen.
Das Präsidium

Endphase der närrischen Kampagne 2017/18

Altweiberfasching:
Beim VCC-Weiberfasching am Do., den 08.02.2018 ging die Post ab und die närrischen Damen aus Nah und Fern rockten unermüdlich bis in den frühen Morgen hinein. Die liebreizende Manuela „alias Manuel Seemann“ führte mit viel Witz und Humor und schwingenden Hüften durchs Programm. Voller Stolz präsentierte „‘SIE“
nach und nach eine tolle tänzerische Einlage nach der Anderen. Angefangen mit dem tänzerisch erzählten Märchen „des Kaisers neue Kleider (Ture-Dancer aus Zellingen), den Hüpfdohlen des VCC, die sich durch verschiedene Fernsehprogramme tanzten, bis hin zum VCC-Männerballett. Aufmüpfige Rocker treffen auf friedliebende Boy-Gruppe, die an einander geraden. Doch glücklicherweise erkennen diese, dass dies nichts bringt und schließen sich zusammen um gemeinsam, wie auch die Mädels beim Weiberfasching, zu feiern. Und da marschierten dann noch die Hettstadter Gassefetzer ein. Sie brachten den Saal zum Beben und heizten den Anwesenden richtig ein.

 

50.Rosenmontagsumzug:
Die letzten närrischen Tage, an denen noch ausgelassene und verrückte Aktionen anstanden, waren nicht mehr weit. Im Vorfeld fanden etliche Besprechungen statt, um die Planung und Organisation auf mehrere Schultern zu verteilen.
U.a. standen heftige Neuerungen und streng durchstrukturierte Planungen bzgl. des Rosenmontagsumzuges an. Denn durch die zunehmenden Ausuferungen und Krawalle der letzten Jahre mussten bedauerlicher Weise die Sicherheitsvorkehrungen drastisch erhöht werden. Leider zum Leidwesen aller Faschingsnarren, da durch strengere Vorschriften ein ausgelassenes und sorgloses Feiern eingeschränkt wird. Doch all dies hielt echte Narren nicht ab, ihren Ideenreichtum zum Jubiläum „50. Veitshöchheimer Rosenmontagszug“ freien Lauf zu lassen. So schlängelte sich ein bunter Jubiläumszug (Fan-Club), gefolgt von zahlreichen Geschenken (Vergnügungssüchtige Familien Veitshöchheim) und Glückwünsche in den verschiedensten Variationen durch Veitshöchheims Straßen und Gassen. 
Durch ein noch nie dagewesenes Spektakel, wird der 50. VCC-Rosenmontagszug nie in Vergessenheit geraten. Kurz nachdem sich der Gaudiwurm in Bewegung setzte, schneite es riesige Schneeflocken vom Himmel und peitschte den Narren ins Gesicht. Um die Sicherheit zu gewährleisten, hielten alle erst einmal inne und warteten auf den Streudienst. Währenddessen hieß es auf den Motivwägen Schnee schippen, denn durch den anhaltenden Schneefall erschien es, als seien alle auf einer Ski-Piste. Schnee schippen vorbei, Straßen frei, selbst die Sonne spitzte zwischendurch mal hervor. Doch oh weh, als wäre das verrückte Wetter nicht genug des Guten, verkeilte sich der Motivwagen der KG Elferrat Würzburg, mit an Bord ihre Tollitäten „Prinz Friedrich I und Prinzessin Conny I“ im Engpass der Bahnhofstraße. Doch all dies hielt die echten Faschingsnarren nicht ab, durchzuhalten und am Ende ausgiebig zu feiern.  Alle waren sich einig, Dieser 50. Rosenmontagsumzug bleibt ewig in aller Munde.

Faschingsdienstag – Schlappsautag:
Zahlreiche Schlappsäue zogen wieder von Haus zu Haus und ließen es noch einmal richtig krachen. Es wurde gesungen, getanzt, geschunkelt und gelacht, bevor es dann um Mitternacht zur traurigen Faschingsbeerdigung überging. Der Trauerzug setzte sich vom Treffpunkt aus in Bewegung. Heulende Schlappsäue schlenderten langsam die Bahnhofstraße hinauf. Am Bildstock hielten sie inne und lauschten den mahnenden Worten des Predigers „Udo Backmund“, doch in Zukunft diesem berühmten Engpass die erforderliche Aufmerksamkeit zu schenken und sich nicht in „Übermaßen“ darüber hinwegzusetzen. Die Trauergemeinde zog weiter um den Fasching im Rathausinnenhof die letzte Ehre zu erweisen. 

 

An dieser Stelle sagen wir Danke
– an alle Narren, die dazu beigetragen haben, dass tatsächlich 50 Gruppen an den Start gingen.– an all die treuen Zuschauer, die trotz langer Wartezeit in eisiger Kälte ausharrten, um den Narren zuzujubeln.
– an alle, die dazu beigetragen haben, dass die Faschingskampagne und der Rosenmontagsumzug zu einem tollen Ereignis wurde.
– an die fleißigen Gemeindearbeiter, allen voran Herrn Bürgermeister Jürgen Götz, ohne deren Unterstützung der Gaudiwurm wohl  kaum zu bewältigen wäre.
– an alle Helfer vor und hinter den Kulissen, die bei der Organisation, Durchführung und Afterzugparty tatkräftig zum Gelingen beigetragen haben.


Das Präsidium

Buntes Faschingstreiben beim Brauchtumsumzug in Spalt

2018 01 21 Spalt a 22018 01 21 Spalt Brauchtumumzug

Wie auch immer das bunte Narrenspektakel genannt wird, ob Karneval, Fasching oder Fastnacht, je nachdem wo gefeiert wird, ist der Ursprung der Kostümierung auch unterschiedlich. So glaubten die alten Germanen an Dämonen und feierten jeden Frühling ein wildes Fest. Die Bauern setzten sich grauenvolle Masken auf ihre Gesichter um die bösen Wintergeister zu vertreiben In der fränkisch-alemannischen Fastnacht sind diese alten Formen der Fastnacht noch heute lebendig, denn zahlreiche Faschingsgesellschaften pflegen das Brauchtum. So trafen sich am Sonntag, den 21.01.2018, 80 Gruppierungen um am historischen Brauchtumsumzug in Spalt teilzunehmen. Menschen mit gruseligen Holzmasken und lauten Schellen, u.a., die Spalter Fleckli, die Spalter Hopfn´'Hexn, die Pleinfelder Hummeln u.v.m., durchstreiften die Straßen um symbolisch den Winter zu vertreiben. Tolle Faschingstrachten und schöne alte Holzmasken, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden, stammen aus der Marktgemeinde Oberelsbach und deren Ortsteile. Zu einer der ältesten Maskenregion in Franken gehören die Ünnerälsbacher Fosenöchter aus Unterelsbach. Auch neu gegründete Gruppen, wie die erst ein Jahr alten „Anima Veritatis - Seele der Wahrheit“, gekleidet mit dunklen Gewändern aus Schaf- und Ziegenfell, dazu helle Masken und der „Till von Franken“ ließen es sich nehmen, in Spalt mitzufeiern. Die aus Holz bestehende Maske der neue Brauchtumsfigur, „Till von Franken“, wurde von den Akteuren, unter ihnen auch Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth, eigenhändig geschnitzt. Gut gelungen, die verschiedenen Gesichter mit friedlichen Ausdruck. Des Weiteren belebten mehrere Gruppen mit Guggenmusik die Straßen und stimmten die Zuschauer mit schräger, aber trotzdem rhythmischer und absichtlich falsch gespielter Blasmusik zum Mittmachen ein. Obwohl der VCC an diesem Sonntag seine 3. VCC-Prunksitzung in den Mainfrankensälen veranstaltete, machten sich ein Teil der VCC-Schlappsäu auf dem Weg nach Spalt, um am großen Brauchtumsumzug teilzunehmen. Traditionell schlüpfen die Veitshöchheimer Schlappsäu am Faschingsdienstag ins „Klääd“. Um möglichst unerkannt zu bleiben, werden im Vorfeld für´s „Klääd“ Lampenschirme und Vorhänge gesammelt. Mit den gesammelten Utensilien verkleidet, eine Maske aufs Gesicht und los geht’s, von Haus zu Haus, um Einlass zu erbitten. Früher zogen diese Gestalten unter verborgener Maske von Wirtschaft zu Wirtschaft und von Gasthof zu Gasthof um dort Speck oder Schnaps abzustauben. Der heidnische Brauch war damals für die Dorfstruktur wichtig, da sich alle einmal so richtig austoben konnten und dadurch auch ärmere Familien profitierten. Denn in der 5. Jahreszeit wird die natürliche Ordnung umgekehrt. Man kann alles sein, was man will und am Aschermittwoch geht man einfach zurück ins normale Leben.

Besondere Ehrung im Laufe der 2. VCC-Prunksitzung...

2018 01 20 Elfer
am Sa., 20.01.18 startete der VCC durch zur 2. Prunksitzung. Zusätzlich zu den Darbietungen aus den eigenen Reihen glänzten die Gäste von der Windshemia Bad Windsheim mit dem Schautanz „Krieger des Lichts“. Auch „Lupper + Babbo“ schauten beim VCC vorbei um ein Zwiegespräch „forever“ zu führen um die Lachmuskeln der Zuschauer zu trainieren.

2018 01 20 Ehrung Rudi2018 01 20 Ehrung Rudi b

Einer der Höhepunkt an diesem Abend war ganz gewiss die Ehrung eines Urgesteins des VCC, nämlich unser Büttenredner „Rudi Zott“. Seine Karriere im VCC begann 1967 im Spielmannszug des VCC´s (1967-1978). Musikalisch ging es weiter im Faschingschor (1979-1987) und im Alleingang mit selbstgeschriebenen Büttenreden (seit 1982). Weit über den Grenzen Veitshöchheims bekannt als „Mee-Käth“ und heute als „Rudi mit dem Schuhkarton“. Selbst als „Fahrkartenkontrolleur“ betätigte er sich und zwicke Karten in der Live-Sendung (1999) „Fastnacht in Franken“ und erwischte so manchen politischen Sündenbock. Doch das war lange noch nicht alles. 2000 – 2006 fungierte er als 1. Sitzungspräsident und 2006 – 2010 als 2. Sitzungspräsident. Diese vorbildliche Treue zu seinem VCC nahm das Präsidium zum Anlass um „Rudi Zott“ den VCC-Ehrenorden Nr. 9 zu verleihen.
2. Clubpräsident Andreas Röhm verlas und überreichte die vom 1. Clubpräsidenten Elmar Knorz am 20.01.2018 ausgestellte und unterzeichnete Urkunde zum Ehrenorden Nr. 9. Lieber Rudi, wir das Präsidium, allen voran 1. Clubpräsident Elmar Knorzsagen noch einmal vielen Dank für dein Arrangement und „Herzlichen Glückwunsch“ für die würdige Auszeichnung.

2018 01 20 Rolf2018 01 20 Lisa

Nach ausgiebigem Feiern bis in die Morgenstunden hinein ging es am Nachmittag, den 21.01.2018 sofort weiter. An diesem Sonntag begrüßte der VCC - Prinz Kilian I und Prinzessin Julia I von der FG Krackenblitze Gossmannsdorf. Als Augenschmaus mitgebracht haben diese einen Showtanz mit dem Motto „African Voodoo- im Bann des große Meisters“. Die Stimmung brodelte und die Gäste aus Nah und Fern jubelten vor Begeisterung. An dieser Stelle ein „Herzliches Dankeschön“ an alle Mitwirkenden, vor und hinter den Kulissen. Wir sind stolz auf Euch und Eure tolle Leistung – macht weiter so.


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